Entgiftung
Aktualisiert: 7. Juli

Ein großes Feld, wo fängt man an, wo hört man auf.
Ich habe zuviel auf einmal gewollt bzw. hat mein Körper ja plötzlich auf Selbstentgiftung geschaltet, in dem er nichts mehr vertragen hat- kaum noch Nahrungsmittel, kaum sonstige Substanzen. So entgiftet man quasi auch, aber viel zu schnell, wenn die Entgiftungsorgane ohnehin etwas eingeschränkt sind. Und bei den meisten von uns sind sie das aufgrund des Lebensstils und der Umweltfaktoren, denen wir einfach Tag für Tag ausgesetzt sind.
Wie ich es beim nächsten Mal angehen würde:
Nahrungsmittel
Pflanzliche Ernärung, wenig Kohlenhydrate ("Sättigungsbeilage" und nicht Hauptteil des Tellers), weitestgehend histaminarm und ggf. glutenfrei. Heutzutage alles machbar.
Der vorübergehende Verzicht auf Alkohol, Zucker und Rauchen ist dabei auch ziemlich sinnvoll.
Ziel ist es, den Körper so wenig wie möglich mit Allergenen oder Giften zu belasten, die eine Reaktion des Immunsystems erfordern und es Kraft kosten.
Eine Ernährung aus vollwertigem Getreide, Gemüse und guten Fetten und Eiweißen hat selten jemanden krank gemacht, macht aber viele wieder gesund. Es gibt inzwischen eine Menge im Tiefkühlregal, sodass sogar das lästige Schnippeln entfällt.
Der Darm kann ich so qusi selbst entgiften sowie Leber und Nieren entlasten
Generell helfen Kräuter auf dem Speiseplan oder in der Tasse, das Immunsystem zu unterstützen. Gerade für das Ankurbeln der Produktion von Körperflüssigkeiten wie Speichen, Galle usw. eignen sich Bitterstoffe sehr gut.
Hier habe ich ganz gute Tropfen gefunden ohne Alkohol.
Getränke
2,5-3 Liter trinken- bestenfalls Tee und Wasser am Tag, um die Giftstoffe auszuleiten. Besonderer Tee wie z.B. Cistustee kann die Entgiftung unterstützen, in dem er den Biofilm von Bakterien löst, die das Immunsystem so besser bekämpfen kann. Ich kaufe ihn meistens bei uns im Reformhaus.
In den schlimmsten Zeiten hat mein Körper 5-6 Liter Wasser gebraucht- nicht so prickelnd für die Nieren, aber fast alles, was man übergangsweise mal zuviel oder zu wenig macht, kann der Körper wieder ausgleichen.
Entgiftungshelfer
Dazu Chlorella (vertragen aber wohl viele nicht und kann wohl am Anfang zu mehr Vergiftungserscheinungen führen, wenn der Rest der Körpers nicht genug entgiftet ist) oder Zeolith zur Entgiftung einnehmen. Bei Chlorella müssen es wohl mindestes 8 Tabletten sein, da man nur so entgiftet und gleichzeitig ausleitet- sonst entgiftet man nur und es wird nicht geholfen, die Giftstoffe auszuleiten, sodass der Körper auf diesen erhöhten "Giftanteil" wieder mit den körpereigenen Maßnahmen reagiert und sich der Zustand gg. sogar verschlechtert.
Wenn ich das eine paar Monate gemacht habe, würde ich mit der Entgiftung der Leber anfangen. Oder eben andersherum, aber eher nicht wieder so geballt auf einmal :)
Die Leber ist zuständig für gefühlt eine ganze Menge. Wenn die nicht läuft, kommt fast alles andere ins Stocken. Wie bei jedem anderen Organ auch, aber: Die Leber kann sich regenerieren, wenn wir sie lassen.
Wenig Fett aus z.B. Milchprodukten, weniger Zucker aus Kohlenhydraten wie Nudeln, Brot oder Reis hilft schon sehr, sie zu entlasten.
Phosphatidylcholin hilft dann (hier meine Worte, wie ich sie mir gemerkt habe), die Zellen zu entgiften um dadurch wiederum die Leber zu entlasten. Gerade bei Mastzellenthemen wohl sehr hilfreich.
Ich habe es hier gekauft (nicht erschrecken, es ist wirklich unfassbar teuer. Ich sollte es mindestens 3 Monate nehmen):
Entgiftung der Gedanken
Ich denke an ganz vielen Stellen schon wirklich positiv. Aber an manchen negativen Gedanken, mit denen ich immer wieder in Kontakt kam, habe ich mich regelrecht dran aufgehangen- mich darin gesuhlt, sie nicht gehen lassen und sie immer weiter "befeuert", indem ich immer wieder drüber nachgedacht habe, Argumente, Lösungen, schlagfertige Antworten gesucht habe oder mein schlechtes Gewissen habe immer größer werden lassen, indem ich mir genau meine Fehle immer wieder vor Augen geführt habe. Wie beknackt! Man macht sich buchstäblich selber unglücklich.
Inzwischen verstehe ich, dass es alles nur Gedanken sind, nicht die Wahrheit, nicht ich, nicht das, was ich wirklich denke- nur das, was ein Anteil meines Geistes mir hinwirft. Wenn ihm langweilig ist, wenn er was Spannendes braucht. Weil er es so kennt, viel zu denken und viel Unsinn zu denken und alles andere ihn langweilt. Und wie bei allem dauert es etwas, um die richtig anstrengenden Gedanken zu finden, diese wirklich mal von oben anzuschauen -das ist echt eine Kunst- und sich nicht von den dadurch entstehenden Gefühlen mitreißen zu lassen. Zurückzutreten und sie erstmal anzuschauen und zu überprüfen. Sie ggf. umzutrainieren, weil das Gefühl, was dadurch mitschwingt, eigentlich alt ist und nicht mehr gebraucht wird.
Aber es geht und es lohnt sich.
Ich habe das mit dem Gupta-Programm gemacht und kann es jedem nur an Herz legen. Es ist ein Retraining-Programm für chronische Erkrankungen, hilft aber nicht nur dabei. Ich wusste schon vorher viel über die Arbeit mit eigenen Anteilen, es hat mich aber nichts anderes vorher ins Gefühl gebracht, was man braucht, wenn man wirklich etwas verändern möchte. Es kostet knapp 500 EUR für ein Jahr mit einer Geld-Zurück-Garantie, wenn man nach 6 Monaten keinen Erfolg hat. Gerade in Zeiten knapper Psychotherpie.Plätze kann dies jedoch ein Gamechanger für die eigene Gesundheit sein, wenn man wirklich etwas ändern möchte. Nicht nur psychisch sondern auch körperlich, da die Zusammenhänge einfach so klar werden und man sie FÜHLT.
Es geht kein anderer den Weg für dich. Aber du schaffst das, Schritt für Schritt!
Schlafen
Im Schlaf entgiften und regenerieren wir. Schlafen wir nicht in den richtigen Phasen und kommen nicht in den Tiefschlaf, regenerieren wir schlechter. Aber: Auch Regenerationspausen über den Tag helfen. Es gibt das Yoga Nidra, welches das Gehirn in einen Regenerationszustand bringen soll. Das Gute daran ist: Mann kann es auch mit wenig Energie machen, man muss einfach nur zuhören. Mich hat es immer sehr beruhigt und mich in den Schlaf gleiten lassen.
Schräg Schlafen- hört sich merkwürdig an, hilft aber wohl bei der nächtlichen Entgiftung. Dabei stellt man nicht nur das Kopfteil an, sondern erhöht das gesamte Lattenrost, damit der Rücken trotzdem gerade bleibt. Man muss für sich etwas schauen, wie hoch man es als angenehm empfindet, bei mir sind es gerade ca. 12cm oben am Kopf höher als unten an den Füßen. Ich merke keinen Unterschied mehr zu vorher und es fühlt sich normal an. Ob es viel bringt- keine Ahnung!
Tests
Es gibt eine Menge Tests zur Erkennung von Toxinen im Körper. Egal ob Glyphosat, Aluminium o.ä.
Der gängigste Wert gem. Ärzten ist das Blut, nach meiner Erfahrung ist da aber seltener etwas zu finden, weil der Körper immer bestrebt sein wird, das Blut so rein wie möglich zu halten.
Es wird dann eher in Zellen oder weiß der Kuckuck wo abgelagert. Sucht euch da am Besten einen Heilpraktiker oder ganzheitlichen Arzt, um da genauer hinzuschauen und auch die richtige Behandlung zu finden. Gerade der Bereich der Umweltmedizin oder ganzheitliche Ärzte (oft Internisten) können da ein guter Anlaufpunkt sein.

