
Angst vor Symptomen
Hinweis: Das hier ist kein ärztlicher Rat oder ein Heilversprechen, sondern mein Weg mit meinen bestimmten Problemen umzugehen. Schnappt Euch Euren Arzt oder Heilpraktiker, wenn ihr unsicher seid und professionellen Rat benötigt und schaut einfach, was Euch wie gut tut.
Während ich lange versucht habe, mich "zusammenzureißen", einfach weiter zu machen, als wäre nichts oder aber Rücksicht auf mich und meine Bedürfnisse zu nehmen und abzuschalten und zu meditieren, konnte ich nur eins feststellen- die Angst vor den Symptomen wurde immer größer. Ich wusste nie, wann mich der "Crash" traf und warum. Ich weiß erst jetzt, dass es überhaupt ein Crash war, zu dem damaligen Zeitpunkt konnte ich überhaupt nicht einordnen, warum es mir plötzlich so schlecht ging, während kurz vorher noch alles akzeptabel war.
Die Ursache ist erstmal egal, weil das Gefühl der Angst einfach so zermürbend ist. Und wenn man plötzlich vor so vielen Dingen Sorge hat, weil sie potenziell den nächsten Crash auslösen können, dreht sich die Spirale weiter und weiter nach unten und engt einen immer mehr ein. Denn mal ehrlich: Denk nicht an die Angst und tu einfach so, als wäre nichts, fällt einem leichter, wenn man eine ungefähre Ahnung hat, wovor man Angst haben muss. Bei mir ging es plötzlich darum, ob ich meinen Kopf beim Essen machen langsam genug gedreht habe oder ob mich die Bewegung jetzt wieder auf die Bretter schickt. Was aber geholfen hat: Sich der Gedanken bewusst zu werden, bei welchen der Körper einem ein "ohoh" schickt und diese Gefühle dabei umtrainieren.
Ich habe das mit dem Guptaprogramm gemacht und kann es nur empfehlen.
Im GuptaProramm ist der Fokus auf chronische Krankheiten gelegt und das Wissen über die Zusammenhänge zwischen Nerven- und Immunsystem. Mir hat es glaube ich das Leben gerettet, weil ich zum ersten Mal verstanden habe, warum es mir so gehen könnte, wie es mir geht und ich etwas tun konnte um mich wieder sicherer zu fühlen.
Mit der Bernhardt-Methode kann man ebenfalls Ängste und Panikattacken mit Brainretraining vermindern und ggf. auflösen. Aber man muss auch da versuchen, jeden ängstlichen Gedanken zu schnappen und dann die Disziplin haben, diesen umzutrainieren. Gibt einen guten Podcast, Hörbücher und einen Video-Kurs dazu.
Auch die Energiearbeit wie Kinesiologie kann helfen, Ängste zu erkennen, zu überwinden und das Nervensystem zu beruhigen. Ich ging in einige Sitzungen mit innerer Unruhe hinein und ging wesentlich entspannter hinaus. Und oft kamen Symptome auch nicht wieder.
Die Mentalfeldtechnik nach Klinghardt hat mir ebenfalls geholfen, einige der Symptome loszuwerden (Zitat meiner Heilpraktikerin: "Du kannst ja Borreliose haben, aber du musst die Symptome doch nicht haben". Und sie hatte Recht, bei manchen Symptomen helfen bestimmte Techniken wirklich gut). Such Dir eine Methode, bei welcher Du ein gutes Gefühl verspürst und dann probier es einfach aus. Vielleicht bist Du genauso überrascht wie ich.
Ich finde es aber inzwischen mehr als logisch, dass der Körper nichts ohne den Kopf macht und die gespeicherten körperlichen Prozesse immer wieder automatisch ablaufen, wenn man nichts daran ändert- aber dass man eben auch etwas daran ändern kann.
Für akute ängstliche Momente half bei mir gut die Schmetterlingsumarmung und (wenn ich etwas mehr Zeit hatte) das tiefe Hineinfühlen in diese Angst und das Ersetzen dieser durch ein neues Gefühl. Dies immer wieder zu üben (auch wenn es gerade nicht akut ist) kann helfen, dass der Körper den biochemischen Pfad irgendwann automatisch ändert bzw. sich schneller dazu bringen lässt, ihm dabei zu helfen, einen anderen Pfad zu gehen.
Und Du brauchst eben nicht 10 unterschiedliche Übungen, sondern nur wenige, die Dir helfen- und welche das sind, muss man -leider mit etwas Zeit- herausfinden.
Während ich lange versucht habe, mich "zusammenzureißen", einfach weiter zu machen, als wäre nichts oder aber Rücksicht auf mich und meine Bedürfnisse zu nehmen und abzuschalten und zu meditieren, konnte ich nur eins feststellen- die Angst vor den Symptomen wurde immer größer. Ich wusste nie, wann mich der "Crash" traf und warum. Ich weiß erst jetzt, dass es überhaupt ein Crash war, zu dem damaligen Zeitpunkt konnte ich überhaupt nicht einordnen, warum es mir plötzlich so schlecht ging, während kurz vorher noch alles akzeptabel war. Die Ursache ist erstmal egal, weil das Gefühl der Angst einfach so zermürbend ist. Und wenn man plötzlich vor so vielen Dingen Sorge hat, weil sie potenziell den nächsten Crash auslösen können, dreht sich die Spirale weiter und weiter nach unten und engt einen immer mehr ein. Denn mal ehrlich: Denk nicht an die Angst und tu einfach so, als wäre nichts, fällt einem leichter, wenn man eine ungefähre Ahnung hat, wovor man Angst haben muss. Bei mir ging es plötzlich darum, ob ich meinen Kopf beim Essen machen langsam genug gedreht habe oder ob mich die Bewegung jetzt wieder auf die Bretter schickt. Was aber geholfen hat: Sich der Gedanken bewusst zu werden, bei welchen der Körper einem ein "ohoh" schickt und diese Gefühle dabei umtrainieren. Ich habe das mit dem Guptaprogramm gemacht und kann es nur empfehlen. Im GuptaProramm ist der Fokus auf chronische Krankheiten gelegt und das Wissen über die Zusammenhänge zwischen Nerven- und Immunsystem. Mir hat es glaube ich das Leben gerettet, weil ich zum ersten Mal verstanden habe, warum es mir so gehen könnte, wie es mir geht und ich etwas tun konnte um mich wieder sicherer zu fühlen. Mit der Bernhardt-Methode kann man ebenfalls Ängste und Panikattacken mit Brainretraining vermindern und ggf. auflösen. Aber man muss auch da versuchen, jeden ängstlichen Gedanken zu schnappen und dann die Disziplin haben, diesen umzutrainieren. Auch die Energiearbeit wie Kinesiologie kann helfen, Ängste zu überwinden und das Nervensystem zu beruhigen. Ich ging in einige Sitzungen mit innerer Unruhe hinein und ging wesentlich entspannter hinaus. Und oft kamen Symptome auch nicht wieder. Die Mentalfeldtechnik nach Klinghardt hat mir ebenfalls geholfen, einige der Symptome loszuwerden (Zitat meiner Heilpraktikerin: "Du kannst ja Borreliose haben, aber du musst die Symptome doch nicht haben". Und sie hatte Recht, bei manchen Symptomen helfen bestimmte Techniken wirklich gut). Such Dir eine Methode, bei welcher Du ein gutes Gefühl verspürst und dann probier es einfach aus. Vielleicht bist Du genauso überrascht wie ich. Ich finde es aber inzwischen mehr als logisch, dass der Körper nichts ohne den Kopf macht und die gespeicherten körperlichen Prozesse immer wieder automatisch ablaufen, wenn man nichts daran ändert- aber dass man eben auch etwas daran ändern kann. Für akute ängstliche Momente half bei mir gut die Schmetterlingsumarmung und (wenn ich etwas mehr Zeit hatte) das tiefe Hineinfühlen in diese Angst und das Ersetzen dieser durch ein neues Gefühl. Dies immer wieder zu üben (auch wenn es gerade nicht akut ist) kann helfen, dass der Körper den biochemischen Pfad irgendwann automatisch ändert bzw. sich schneller dazu bringen lässt, ihm dabei zu helfen, einen anderen Pfad zu gehen. Und Du brauchst eben nicht 10 unterschiedliche Übungen, sondern nur wenige, die Dir helfen- und welche das sind, muss man -leider mit etwas Zeit- herausfinden.
