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Instabiles Kopfgelenk
Hinweis: Das hier ist kein ärztlicher Rat oder ein Heilversprechen, sondern mein Weg mit meinen bestimmten Problemen umzugehen. Schnappt Euch Euren Arzt oder Heilpraktiker, wenn ihr unsicher seid und professionellen Rat benötigt und schaut einfach, was Euch wie gut tut.
Instabile Kopfgelenke können ähnliche Beschwerden auslösen wie ME/CFS oder andere Erkrankungen, die das gesamte System betreffen.
Ich fand dazu die Homepage www.wibelwirrwarr.de sehr aufschlussreich für mich.
Diagnostik/ Therapie bei mir
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Meine Heilpraktikerin fragte mich im Erstgespräch neben einer möglichen Stoffwechselstörung nach Momenten im Leben, bei welchen ich gestürzt war oder starke Erschütterungen der Halswirbelsäule erlebt habe
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Ich habe im Jahr 2008 einen relativ schweren Unfall mit meinem Pferd gehabt, bei welchem ich so gestürzt bin, dass ich eine Zeit lang ohnmächtig war.
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Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass kurz nach dem Unfall meine Migräne anfing. Allerdings zeitgleich mit meinem ersten Job und dann noch einem nebenberuflichen Studium. Ich schob die Migräne also nicht so wirklich auf den Unfall sondern generell auf den erhöhten Stress.
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Mein Kopf wurde damals im MRT angeschaut, da gab es keine Auffälligkeiten. uch zu Beginn Auch zu Beginn meiner jetzigen Krankheit wurde ein MRT vom Kopf gemacht aufgrund des Schwindels- ohne Befund (Gott sei Dank!). Was aber nicht angeschaut wurde, war die Halswirbelsäule.
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Im Buch HWS-Trauma von Kuklinski geht es um die Folgen solch eines physischen Ereignisses auf die Halswirbelsäule. Zu Beginn konnte ich den ersten Teil des Buches nicht lesen, weil mir die möglichen weiteren Folgen noch mehr Angst gemacht haben als ich ohnehin schon hatte. Ich habe mich auf die Therapieempfehlungen weiter hinten gestützt und die Supplemente ungefähr in der Höhe genommen, wie beschrieben. Und bin sicher, dass auch das ein Teil des Puzzleswar, was es zu lösen galt.
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Dazu unbedingt stärkende Übungen für die HWS in den Alltag einbauen, bei mir sind es isometrische Übungen für den Nacken und generell etwas Krafttraining- ganz klar aber nach Uhr, weil ich sonst zuviel mache und die Quittung erst später bekomme.
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Ebenso die Übung für 12 Hirnnerven ("Hirnnverven-Joker"). Meine Familie bricht zwar jedes Mal in Lachen aus, aber was tut man nicht alles...
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Gerade wenn ich wie jetzt etwas am PC schreibe, merke ich, wie automatisch die Schultern nach oben gehen und ich flacher atme. Und sich dem immer wieder bewusst zu werden, wieder zu atmen und langsamer zu machen, ist ein Gamechanger- weil vieles, was schnell geht, einfach Stress für den Körper bedeutet, ob ich es nun merke oder nicht.
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Spiralmuskeltraining nach Smisek mache ich auch ab und an, das hat bei mir aber nicht den Durchbruch ergeben und so bin ich da etwas luschig aktuell... Ist aber einen Versuch wert und mit Sicherheit gut!
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Ich habe eigentlich schon aufgegeben, eine Diagnose für irgendwas zu bekommen, mich aber nochmal entschieden, dieses Thema noch einmal anzugehen und ein Upright-MRT zu machen. Auch wenn ich die Kosten selbst tragen muss, aber dann weiß ich zumindest, woran ich bin. Oder hoffentlich auch nicht.
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Uptate Oktober 2026: Verdacht auf instabile Kopfgelenke nach Upright MRT bestätigt. Ich gehe jetzt zu einem Atlastherapeuten, der mir die Schiefstellung von einigen Wirbeln richtet und hoffe darauf, dass sich weitere Verbesserungen ergeben. Ich habe von ihm einige Übungen für das vegetative Nervensystem mitbekommen und habe diese ebenfalls in meinen Übungsplan integriert. Erste Feststellung: Meine Fokussierung mit den die Augen ist viel, viel besser.
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Auf der Seite wirbelwirrwarr.de gab es dazu eine Vorlage für die Krankenkasse, die ich auf meine Symptome umgeschrieben und mit meiner Hausärztin besprochen habe. Mein Orthopäde hat mir netterweise eine Überweisung für genau dieses MRT ausgestellt und die Krankenkasse hat die Kosten letztenendes sogar übernommen. Da hatte ich Glück!
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