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Histaminintoleranz/ Mastzellüberaktivierung/ Allergien
Hinweis: Das hier ist kein ärztlicher Rat oder ein Heilversprechen, sondern mein Weg mit meinen bestimmten Problemen umzugehen. Schnappt Euch Euren Arzt oder Heilpraktiker, wenn ihr unsicher seid und professionellen Rat benötigt und schaut einfach, was Euch wie gut tut.
Ich hatte das Thema schon vor Jahren das erste Mal auf dem Radarnach einer Zahn-OP und den Folgen von "zuviel" Ibuprofen über einen längeren Zeitraum. Da war es aber eher eine Reizdarmsymptomatik. Jetzt hatte ich das Gefühl von allergischen Reaktionen auf potenzielle Gefahren wie Sonne, Regen, Licht, Nahrungsmittel, Medikamente, Supplements usw.
Unter https://www.mastzellenhilfe.de/ und https://histaminikus.de/pages/wissenwelt findet man eine Menge Infos über diese Beschwerdebilder, Therapiemöglichkeiten. Ärzte usw.
Diagnostik/ Therapie bei mir
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Beim Allergologen kann man Allergien und eine Histaminintoleranz übers Blut testen lassen. In meinem Ergebnis stand bei einem Wert für eine mögliche Histaminintoleranz: "Sehr wahrscheinlich". Die Frage war dann aber, warum.
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Beim Internisten oder Gastroenterologen kann man nochmal genauer gucken, ob es ein Problem im Darm gibt und das Histamin aus den Lebensmitteln nicht gut abgebaut werden kann oder ob eine Abbaustörung über das "Gehirnhistamin" vorhanden ist. Das zweite soll wohl genetisch sein, kann aber wohl auch über z.B. ein Halswirbelsäulentrauma erworben sein und ist schwieriger zu testen, weil dazu eine Art Gentest nötig ist. Und darauf hat auch nicht jeder Arzt Lust, man muss erstmal sehr lange mit den üblichen Darmsanierungsverfahren trotz scheinbar gleichbleibend blöder Symptome leben, bis da jemand schaut. Meine Erfahrung.
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Eine Mastozytose, also eine angeborene Überaktivierung konnte nach Aussage des Artztes ausgeschlossen werden (das konnte man ebenfalls testen), das hieße aber nicht, dass nicht dennoch eine Mastzellüberaktivierung vorhanden ist- was die schweren Symptome zumindest teilweise erklären würde.
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Eine Mastzellüberaktivierung kann man über Werte wie z.B. Leukotrienen im Urin sowie Tryptase, Histamin und Prostaglandine testen lassen- aber auch sie stehen selten allein für eine gesicherte Diagnose. Symptome und Werte müssen zusammenpassen und man braucht einfach einen Arzt, der sich damit auskennt. Bei mir sind aktuell bei wirklich solidem Befinden ohne Allergie oder eine akute Infektion die Leukotriene stark erhöht. Es gibt also hier eine mögliche körperliche Erklärung für eine Menge meiner Symptome- und Möglichkeiten, den Körper durch dieses Wissen zu entlasten.
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Ausprobieren und Symptome aufschreiben war dann erstmal meine nächste Aufgabe. Auch hier galt es, die Trigger zu identifizieren, die mein System in Aufruhr brachten und die mir plötzlich Angst machten.
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Essen (und nein, nicht nur bestimmte Nahrungsmittel, sondern generell der Vorgang des Essens) ließ das vibrieren in meinem Körper beginnen. Also saß ich jeden Tag am Tisch noch einmal kurz da, schaute auf meinen Teller, nahm bewusst wahr, was da drauf lag und klopfte mich ab. Und akzeptierte eben, dass mein Nervensystem in Aufruhr war und Angst hatte, ich aber dennoch essen muss um zu überleben. Das mache ich auch oft heute noch, gerade bei wieder neu eingeführten Lebensmitteln und mir hilft das sehr. Inzwischen muss ich auch nicht mehr jedes Mal klopfen, bewusst atmen und mich auf das Essen freuen hilft schon.( Das gleiche Klopfritual machte ich übrigens also auch bei meinen Kindern, wenn sie weinten, wenn sie wütend wurden, wenn sie schrien. Und das übte ich auch immer mal zwischendurch, wenn ich allein war. Damit mein Körper sich auch mit wütenden und ausrastenden Kindern wieder sicher fühlen kann und meine Mastzellen ruhier werden- denn die machen die allergischen Symptome).
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Wenn jemand über meine Grenzen geht oder ich das Gefühl habe, dass der andere meine Bedürfnisse nicht wahrnimmt. Und mein System deshalb innerlich hochdreht. Ich gucke zwar immer noch, was meine inneren Anteile dazu sagen möchten, aber auch hier habe ich überhaupt erstmal gemerkt, wann etwas in meinem Körper passiert.
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Dazu habe ich wie beschrieben meine Blutwerte testen lassen, da gerade bestimmte Vitamine und Mineralien zu einer Beruhigung des Nerven- und Immunsystems führen können und habe diese dann gezielt supplementiert.
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Darm auf Vordermann bringen und schauen, ob z.B. die Darmschleimhaut Unterstüztung benötigt oder Entzündungen zu finden sind, die man durch entzündungshemmende Ernährung und Mittelchen wie z.B. bestimmte Vitamine stärken kann.
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Körper entgiften, damit die Leber entlastet wird, die so soviel für den Körper leistet. Phosphatidylcholin von Centrosan war es bei mir für die Leber (bzw. für die Entgiftung der Zellen, damit die Leber entlastet wird) sowie Kräuter wie Artischocke, Mariendistel und Löwenzahn
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Chlorella und Bentonit oder Zeolith sind auch gute Helferchen zu dieser Zeit, weil sie die Entgiftung unterstützen und der Körper entlastet wird
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Und dann gehts wieder darum, den Mut zu haben, Lebensmittel und Tätigkeiten wieder einzuführen, man will ja nicht sein Leben lang in einem Loch leben und von von Kartoffeln leben. Falls man sie verträgt :)
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Bei Sofortallergien sieht das natürlich anders aus, aber man kann auch da versuchen, seinen Weg zu finden- mit lebenswichtigen Hilfsmitteln an der Seite wie Antihistaminika und schwereren Geschützen wie einem EpiPen in der Tasche.
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