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Wenn ich kein Geld für teure Behandlungen habe...?

7. Juli
2 Min. Lesezeit


Ich habe mich heute gefragt:

Was würde ich sagen, wenn mir jemand sagt: "Schön und gut, dass es Dir besser geht, Du hast aber auch viel Geld dafür aufgebracht. Ich habe nicht soviel Geld. Was mache ich jetzt? Werde ich dann nicht gesund?"


Und ich würde antworten:


Man kann trotzdem ganz, ganz viel tun, um sich besser zu fühlen und dem Körper die Chance zu geben, sich selbst zu helfen. Auch mit wenig Geld.


  • Ballaststoff- und eiweißreich, histaminarm, gluten- und zuckerfrei und weniger tierische Produkte essen- unterstützt die Darmflora und entgiftet bzw. lässt gar nicht mehr soviele Gifte hinein, um die der Körper sich kümmern muss. Klingt erstmal viel, ist aber an sich nichts anderes, als Nahrung aufzunehmen, die eigentlich für den Menschen gemacht ist und ihn nährt und nicht nur am Leben erhält.

  • ca. 3 Mahlzeiten am Tag, ohne groß zu snacken, damit den Organen Regeneration ermöglicht wird.

  • Ruhe fürs Nervensystem und den Körper durch Entspannung und Meditation, mind. morgens und nachmittags und immer mal zwischendurch. Und ja. Man kann das einrichten, wenn man will. Auch wenn man das vielleicht nicht glaubt. Meist ist es ein innerer Glaubenssatz, der einen davon abhält.

  • Weglassen von zuvielen Reizen, denen wir in der heutigen Gesellschaft ausgesetzt sind. Weniger aber qualitativ schönere Treffen, scrollen im Handy einschränken. Spart Energie und unterbewusste Gedankenschleifen, die sich oft durch die vielen Informationen ergeben, über die man noch nachdenkt.

  • Umprogrammieren von negativen Gedankenmustern- z.B. mit der 10-Satz-Methode von Bernhardt und/ oder der Zoomtechnik, die er beschreibt, um bestimmte negative Gefühle oder Gedanken durch positive zu ersetzen und das Nervensystem in den bedrohlichen Situationen zu entspannen.

  • Das Leben entgiften- von all dem Zeug, was Dich belastet. Und da hilft es, aufzuschreiben, was man selbst als belastend empfindet.

  • Vitamin D, Vitamin C, B12 und Magnesium kosten nicht die Welt- unterstützen aber das Nervensystem in unfassbar großem Umfang.


Ich habe tatsächlich kein Geld für etwas anderes ausgegeben als meine Gesundheit (ging ja auch zeitweise gar nicht). Ich versuche aber grundsätzlich den Fokus darauf zu finden, was mir wichtig ist. Und das sind (und waren) nicht Klamotten oder so Dinge wie tolle Handys, Fernseher, neuste Autos. Es ist tatsächlich gutes Essen, Zeit, irgendetwas Handwerkliches und Menschen, die ich mag.

Und wenn man das Materielle, was wahrscheinlich nur irgendeinen Mangel füllt oder nicht mehr sinnvolle Glaubenssätze bedient, immer mehr den Hintergrund rückt, bleibt mehr Energie und Luft für Wesentliches. Das, was aus dem Herzen kommt.

Und während ich diese Zeilen schreibe, fühle ich immer mehr und mehr, was das für mich bedeutet.






 
 
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