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Warum man zu seiner Atmung eine gute Beziehung pflegen sollte

9. Mai
2 Min. Lesezeit

Die Atmung ist seit dem ersten Augenblick auf dieser Welt unser Dauerbegleiter. Sie kommt und geht ganz automatisch, überwindet mit uns Kindheit, Jugend, Erwachsenendasein und das Rentenalter. Sie begleitet uns bei ausgelassener Freude, bei Trauer, bei Enttäuschung und den vielen Glücksmomenten unseres Lebens. Auch wenn uns in manchen Momenten sprichwörtlich die Luft wegzubleiben scheint- sie ist dennoch immer da. Sie ist eine der ersten körperlichen Aktivitäten nach unserer Geburt und auch eine der letzten.

Mein Ergebnis aus diesen Zeilen: Man sollte eine gute Beziehung zu seiner Atmung pflegen, denn auf diese ist Verlass!

Eine ausgeglichene Beziehung ist allerdings ein Geben und Nehmen- auch man selbst sollte immer mal wieder ein Auge auf seine Atmung werfen, um sicherzugehen, dass man ihr die Aufmerksamkeit entgegenbringt, die sie verdient.

Es gibt viele Möglichkeiten, ein- und auszuatmen: In den Bauch oder in die Brust, tief oder flach, langsam oder schnell uvm.

In unserem durchgeplanten Alltag verläuft unsere Atmung jedoch mehrheitlich flach und schnell in den Brustraum anstatt tief und langsam durch die Nase in den Bauch. Beobachtet man die Atmung von Kleinkindern oder Babys, kann man deutlich den sich aufwölbenden und absinkenden Bauch beobachten- daran sollten wir uns im Alltag ein Beispiel nehmen!

Eine tiefe, ruhige und gleichmäßige Atmung kann körperliche und seelische Verspannungen lösen und durch vermehrte Sauerstoffzufuhr den Stoffwechsel anregen. Bewusstes Atmen kann das allgemeine Körperbewusstsein steigern und den Anstoß geben, eine bessere Verbindung zu sich selbst herstellen. Der Körper kommt wieder in Schwung!

Gerade im Alltag habe ich festgestellt, dass ich kaum bzw. super flach atme. Egal ob beim sprechen, gehen, Wäsche machen oder Gemüse schneiden. Wie soll der Köper da verstehen, dass eigentlich keine Gefahr droht? Sofern man aber den Fokus etwas mehr drauf legt und den Alltag etwas langsamer gestaltet, kann sich auch der Atem wieder normalisieren. Und das nicht nur am Tag sondern auch in der Nacht- denn wenn man den ganzen Tag vor dem Tiger geflüchtet ist, steckt der Körper auch nachts oft noch in diesem Zustand fest und bekommt nicht die Entspannung, die er bräuchte.

Gerade vor dem Schlafengehen lohnen sich also immer nochmal positive und entspannte Gedanken und eine gleichmäßige Atmung, die uns dann hoffentlich in den Schlaf geleiten. Und wie auch bei allem anderen- Übung macht den Meister!


Alles Gute!






 
 
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