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Mangan und mein Ungleichgewicht damit

5. Juli
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Juli



Mangan ist ein wichtiges Spurenelement im Körper- und gerade bei Erschöpfung kann es sein, dass Mangan einfach dem Körper zur Regulation fehlt. Genau deshalb hatte ich Mangan vor ca. einem Jahr auch testen lassen- ich hatte die Hoffnung, dass ich davon einfach zu wenig habe und es mir deshalb so geht, wie es mir damals ging.

Doch was kam heraus- Mangan war zu hoch. Habe ich mich dann erstmal nicht weiter mit beschäftigt, weil ich die Mängel an anderer Stelle zunächst ausgleichen wollte. Aber inzwischen ist das Thema Mangan nochmal in meinen Kopf gehuscht.

Mein Heilpraktiker sagte damals, dass erhöhtes Mangan auch ein Zeichen von Entzündungen sein kann, genauso wie ein falsch "normaler oder hoher" Wert an Eisen.

Für Eisen hatte ich das verstanden, aber für Mangan irgendwie nicht. Ich habe mich durch einige Artikel gelesen und für mich Folgendes verstanden:

Überflüssiges Mangan wird über die Leber ausgeschieden. Ist die Leber überlastet durch eine Stoffwechselstörung oder generell eine hohe Arbeitslast durch den Abbau von Toxinen durch Viren etc. kann Mangan sich anreichern und eine Menge Probleme verursachen- gerade im neurologischen Bereich.


Mir stellt sich noch immer die Frage, woher dieses viele Mangan, was in meinem Blut zirkulierte, herkam. Dass ich an sich eine überlastete Leber hatte, kann ich mir gut vorstellen, einfach, weil so viel über dieses tolle Organ läuft. Ich habe früher immer nur an sie gedacht, wenn ich mal wieder einen gezwitschert hatte und am nächsten Tag dachte: Puh, jetzt muss meine Leber aber ganz schön was leisten. Dass sie das jeden Tag tut mit allem, was man in den Körper hineinwirft oder was im Allgemeinen "entgiftet" werden muss, und seien es nur Gedanken, hatte ich nicht auf dem Schirm.

Lebensmittel mit sehr hohem Mangangehalt? Schweißerarbeiten? Eher nicht.

Ich habe zu dem Zeitpunkt auch keine Nahrungsergänzungsmittel o.ä. genommen, welche diesen Wert hätten erklären können.

Da ich aber viel Leitungswasser zu der Zeit getrunken habe und mein letzter Schwermetalltest auch erhöhtes Quecksilber zeigt, habe ich mich nun entschlossen, doch nochmal unser Trinkwasser im Haus testen zu lassen. Gerade Mangan und Quecksilber. genauso wie Ecoli-Bakterien, die in meinem letzten Stuhltest noch erhöht waren, sind wohl oft im Trinkwasser über die hauseigenen alten Rohre zu finden. Und wir haben definitiv ältere Rohre. Zwar aus Kupfer, aber wer weiß, was da noch so drin schlummert. Und bevor ich mir jetzt einen Wasserfilter kaufe, wollte ich zumindest nochmal eine Bestandsaufnahme machen- nicht nur für mich als immunschwache Person sondern auch für meine Kinder, die ebenfalls Leitungswasser trinken.

Und genau in diesen Momenten denke ich: Danke, dass ich mir das "Gucken" leisten kann. Das ist wirklich eine privilegierte Situation und ich weiß, dass es mir damit wesentlich besser geht als vielen anderen Menschen, die dieses Geld nicht für so einen "hokus-Pokus" ausgeben können. Danke.


 
 
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