Körperlich oder geistig erschöpft? Wann entspann ich wie?
Aktualisiert: 7. Juli

Ein kleiner aber feiner Unterschied. Wenn ich abends mal in mich hineinfühle, bemerkt ich, dass ich "kaputt" bin. Ich möchte vielleicht nur auf das Sofa. Doch gerade dann lohnt sich ein kurzes Hineinfühlen in mich selbst- bin ich eher körperlich erschöpft oder doch eher vom Kopf?
Denn dann kann ich die richtige Methode finden, etwas gegen die Erschöpfung zu tun.
Ist es der Körper?
Dann mache ich eine Meditation, eine Traumreise o.ä., welches meinen Körper keine Energie kostet.
Bin ich geistig erschöpft?
Dann tue ich etwas für die körperliche Entspannung, um mein Gleichgewicht wieder herzustellen. Egal ob eine Runde laufen, Krafttraining, Radfahren, tanzen oder eher ruhigere körperbezogene Tätigkeiten wie Yoga, QiGong, Progressive Muskelentspannung oder das Abklopfen des Körpers können mich wieder ins Gleichgewicht bringen.
Setze ich mich vor den Fernseher oder scrolle durch mein Handy ist dies leider nicht entspannend, auch wenn es sich irgendwie so anfühlt. Das Gehirn läuft auf Hochtouren und ggf. auch die Hand-Augen-Koordination ist gefragt und kostet Energie.
Insofern bewirkt diese Ablenkung oft genau das Gegenteil, obwohl man sich dabei gefühlt ja auch einfach vom Alltag "entspannt".
Weniger Ablenkung, mehr wirkliche Entspannung, was das Abschalten von körperlichen Vorgängen betrifft bringt mich wieder in den parasympatischen (also entspannten) Zustand. Und auch dafür räume ich mir inzwischen Zeit ein oder tausche das Handy einfach wieder gegen ein Buch oder eine schöne Zeitschrift.

