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Bucketlisten und Träume

9. Mai
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Juli


Ich bin kein großer Freund von Bucketlisten, so wie man sie oft heute hat, weil sie sich für mich irgendwie "nur" als eine schönere Art von To-Do-Listen anfühlen. Und man sich im Zweifel zu sehr darauf fokussiert und nicht das mitnimmt, was einem vor die Füße geworfen wird (und das dann auch wirklich zu schätzen weiß). Und dass man bei jedem Blick darauf dran denkt, was man noch nicht abgehakt hat- was noch fehlt (jeder sieht das ja etwas anders und kann es auch anders fühlen).

Je mehr ich über das menschliche Gehirn lerne und die neuronalen Verbindungen, die unser tun, denken, sehen usw. beeinflussen, verstehe, desto herausfordernder ist für mich die aktuelle Zeit mit sooo vielen Möglichkeiten und dem ständigen Vergleichen über Social Media. Nicht bewusst. Aber unterbewusst passiert da so viel mehr, als ich mir jemals hätte träumen können (und wie und was ich träume, habe ich in einem anderen Beitrag ja schon geschrieben).

Aber: Ich mag vielleicht nicht so gerne Listen, aber ich mag Träume. Und ich habe echt eine Menge IDeen, was ich mit Geld und Zeit so alles anstellen würde und schreibe sie mir auf, wenn ich mir denke: Ja, das wäre was! Und falls ich irgendwann mal Lust und Zeit habe, sie anzugehen, sind sie aufgeschrieben und ich kann mir überlegen, welcher Traum davon zu diesem Zeitpunkt Prio hat!

Was lässt mich träumen bzw. was fänd ich cool, zu erleben?


  • Eine Reittour in Irland. Oder in der Mongolei. Man kann die Natur so toll mit dem Pferd erkunden. Wenn ich irgendwann wieder fit bin und auch im normalen Alltag wieder ein Pferd unterm Hintern habe, möchte ich mir diesen Traum erfüllen. Ich glaube, den Traum gibt's schon seit 25 Jahren, seitdem ich die Wendy gelesen habe und dort Reiterreisen-Werbung zu sehen war (und ja, ich habe sie mit 16 noch gelesen, weil ich nicht übers Herz brachte, meiner Oma, die sie mir immer gekauft hat, zu sagen, dass ich eigentlich zu alt bin. Als ich das irgendwann trotzdem tat, sagte sie: "Ich habe mich schon gefragt, ob du die noch lesen willst, bist du 20 bist." Achja, Kommunikation ist alles!

  • Etwas länger in sonnigen Gebieten verweilen. So 3-4 Monate. Mit Sonne und Meer. Mit meiner Familie wär's perfekt.

  • Eine Schlittenhund-Tour in Lappland. Eine Bekannte hat das vor Jahren mal gemacht und ich fand die Erzählungen atemberaubend.

  • Ich habe mit einer meiner besten Freundinnen schon 4 Kontinente besucht-Asien, Australien, Europa und Afrika. Wenn wir die USA und Südamerika noch zusammen schaffen, gäbe das doch eine schöne Geschichte, die wir noch unseren potenziellen Enkeln erzählen könnten. Wir könnten auch überall anders hinreisen und ja, es sagt auch nichts über Freundschaften oder was weiß ich nicht aus, aber irgendwie klingt es doch cool, zusammen alle Kontinente bis auf die Antarktis bereist zu haben und macht bestimmt Spaß, diese Erfahrung in einem "gehobeneren Alter" auch noch zu teilen.

  • Die Antarktis zu sehen. Ganz klar. Auch wenn es kalt ist.

  • Mit dem Wohnmobil durch Canada. Mögen viele, haben viele auch schon gemacht, aber ich liebe Campen und die Natur und alles auf dem amerikanischen Kontinent ist (in meinen Augen) nochmal eine Spur eindrucksvoller. Es ist irgendwie alles größer, egal was.

  • Menschen helfen. Ohne Geld. Nur so. Vielleicht sind meine Texte hier ja ein Anfang, aber ich stelle mir irgendwie noch mehr drunter vor.

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