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Borreliose- könnte es das sein? Was ich rausfand, was ich dann tat...

9. Mai
5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Juli


Die meisten von uns, die in der Natur draußen unterwegs sind, wissen vielleicht, dass man sich nach Zecken absuchen soll, weil sie gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen können. Ebenso Anaplasmose, Ehrlichiose oder Rickettsiose usw.

Außerdem sind sie echt -tut mir leid- irgendwie eklig. Wie sie sich in der Haut festbeißen und einen immer größeren "Po" bekommen. Ich weiß ja, dass jedes Tier und jede Pflanze auf dem Planeten zum Großen Gelingen beiträgt, aber es gibt dennoch Tierchen, auf die ich irgendwie verzichten könnte (Mücken oder Fliegen gehören ebenfalls dazu).

Was ich allerdings nicht wusste, ist, dass diese Erreger auch durch Stechmücken übertragen werden können oder sich aufgrund eines funktionierenden Immunsystems eine lange Zeit im Körper "versteckt" halten können, bevor sie zuschlagen.

Die Symptomatik bei Borreliose oder den weiteren Begleiterkrankungen kann so vielschichtig sein, dass man die Beschwerden, gerade wenn sie länger anhalten, gar nicht mit Borrelien o.ä. in Verbindung bringt. Auch die Hausärzte oft nicht.

Das "Deutsche Chronikerlabor" hat eine Übersicht erstellt, welche Symptomatik bei welcher Infektion möglich und charakteristisch ist, sodass man bei wiederkehrenden Symptomen wie z.B. Schwindel (der war bei mir am präsentesten), Schmerzen, Entzündungen usw. auch an Borrelien u.ä. denken sollte.



Es gibt einen Test über die Hausarztpraxis, der jedoch (laut Aussage von einigen Experten, die nicht

unbedingt aber auch Ärzte sind) nicht besonders aussagekräftig und oftmals falsch negativ sein soll.

In meinem Fall waren gängige Blutwerte, die auf Borrelien zeigen könnten (sowohl der o.g. Hausarzt-Test auf Borrelien (ELISpot) als auch z.B. der CRP-Wert, der für Entzündungen steht) negativ bzw. unauffällig. Aber da ich inzwischen eine Menge recherchiert hatte, schickte ich eine Probe auf eigene Faust an ein weiteres Speziallabor in Berlin und auch da war ein Hinweis auf Borrelien oder ähnliches (bzw. Entzündungen im Körper, die durch Borrelien oder Eppstein-Barr ausgelöst werden könnten) zu finden.

Und dieser eine kleine Wert war für mich der Hinweis, dass ich weiter nach der Ursache meiner Symptome suchen sollte und mich nicht auf der rein psychischen Diagnose einer "Somatisierungsstörung" ausruhe.


Über das Deutsche Chroniker-Labor kann man ebenfalls selbst oder über vorrangig private Arztpraxen auf eigenes Geld eine Probe einschicken- es macht nach Aussage des Ansprechpartners dieses Labors aber wohl Sinn, erst einmal eine vernünftige (Ausschluss-) Diagnostik bei spezialisierten Ärzten zu machen, um das Geld nicht umsonst auszugeben (ich meine, es kostet 600-800 EUR). Das Chroniker-Labor hat eine Liste von Arztpraxen, mit denen sie zusammenarbeitet. Es sind in den meisten Fällen aber Privatleistungen, die selbst bezahlt werden müssen.

Laut meiner Heilpraktikerin, die ich im Laufe meiner Heilreise kennengelernt habe und die fit im Bereich der Borreliose ist, ist dieses Labor das einzige ihr bekannte Labor mit aussagekräftigem Bluttest.


Wir haben es bei mir zusätzlich kinesiologisch ausgetestet und es waren Borrelien (allerdings auch Corona-Spike-Proteine) die das Immunsystem dauerhaft in Schach halten, nachweisbar- aber Kinesiologie ist nicht jedermanns Sache und wer es schwarz auf weiß mag, könnte es bei dem Deutschen Chroniker-Labor versuchen, wenn der Hausarzttest auf Borreliose negativ ist und man dennoch eine Regenbogen an Symptomen hat. Denn: Mal unabhängig davon, ob ein Antibiotikum gegen die Borrelien wirkt oder nicht- ohne, dass es einen Hinweis auf das Vorhandensein gibt, verschreiben einem die wenigsten Ärzte Antibiotika.

Und bei einem geschwächten Immunsystem fehlt dieser Hinweis scheinbar öfter als man denkt.


Mein Weg war auf die naturheilkundliche Art:

  • Störfelder (z.B. Narben)/ Entzündungsherde (v.a. bei den Zähnen) identifizieren und beheben (das Problem hatte ich Gott sei Dank nicht)

  • Retro-V-Pulver (ich meine, um die Bakterien herauszulocken). Hitze geht wohl auch, Temperaturen über 41 Grad werden nicht so gern von ihnen gemocht- Saunagänge sind also ganz vorteilhaft)

  • 3- 5 Tassen Cistustee täglich (um den Biofilm der Bakterien zu lösen)

  • LKC-Tropfen, um das Immunsystem anzuregen, damit es gegen die Borrelien vorgehen kann

    (Mit 2 Tropfen 2x täglich beginnen, vor dem Schlucken 2-3 Minuten im Mund lassen. Nach 1 Woche auf 3x täglich 2 Tropfen erhöhen. Bei einer Verbesserung: Dosis für 3 Wochen beibehalten, dann jede Gabe um weitere 2 Tropfen erhöhen.

    Bei einer Verschlechterung:

    Wieder auf die zuletzt tolerierte Tropfenanzahl zurückgehen und erst wieder nach 1 Woche die Dosis erhöhen.

    Wenn keine Veränderung eintritt (weder Verbesserung noch Verschlechterung), jede Einzelgabe wöchentlich um 2 Tropfen erhöhen. Die Dosis auf diese Weise langsam steigern, bis die Maximaldosis von 3x täglich 2-3 Pipetten erreicht ist. Die Maximaldosis 3 Wochen lang beibehalten, dann für 3 Wochen wieder auf 1 Pipette 3x täglich reduzieren.

  • Leber + Darm entgiften

  • Nervensystem regulieren

  • Immunsystem unterstützen

  • Nährstoffdefizite auffüllen.


    Laut Dr. Klinghardt, dem wohl führenden Experten auf diesem Gebiet, wenn man sich bei Heilpraktikern umschaut,, besteht oft eine Mineralienverarmung im Körper bei Borreliose. Gerade Kupfer, Magnesium und Mangan und Jod fehlen oft. Mein Arzt sagte nach dem Blutbild, was ich selbst bei Biovis in Auftrag gegeben hatte, er habe solche schlechten Werte gerade bei Kupfer und Magnesium noch nie gesehen. Aber sind wir ehrlich: Wann nimmt die dann mal jemand ab? Dazu hatte ich großen Mangel an Bor, welches u.a. dafür zuständig ist, dass sich Vitamin D nicht so schnell abbaut. Trotz täglicher Einnahme von 5.000iE und bei einem anfänglichen Hochdosis von 20.000 iE. aufgrund des Ausgangswert von 18 (Empfehlung ca. 60-80), hatte ich nach 4 Monate im Sommer einen Wert von lediglich 42. Durch zusätzliche Einnahme von Bor hoffe ich auf einen weiteren Anstieg der Werte. Er ist über den Winter zumindest nicht gefallen, yeah.


Auch wenn meine Eisenwerte (alle, sowohl freies Eisen als auch Speichereisen und Transferrin und Transferrinsättigung) normal schienen, war ich blaß, mir war kalt, ich hatte blaue Lippen.

Eine Möglichkeit: Ohne Kupfer kann der Körper Eisen nicht verwerten, auch wenn es theoretisch da ist. Andere Möglichkeit: Der Ferritinwert ist falsch hoch, weil er durch Entzündungen im Körper praktisch hochgetrieben wird. Ist die Entzündung weg, fällt auch der Wert. Auch das ist bei mir wahrscheinlich der Fall, der Wert fiel in 3 Monaten von 60 auf 20. Wenn ich also nicht gerade eine Magen- oder Darmblutung habe, sodass ich ohne es zu wissen eine Menge Blut verliere, könnte auch das ein Thema sein.


Was ich daraus gelernt habe:

Borrelien sind nur ein Teil des Puzzles, welchen man angehen sollte, um das gesunde Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen.

Die Naturheilpraxis Weiß hat mir auf jeden Fall sehr weitergeholfen, meinen Weg damit (und einer Menge anderen Themen) zu finden- vielen, vielen Dank!


Zusammenfassung meiner Bearbeitung einer möglichen Borreliose

  • Blutwerte Borreliose-Antikörper testen (kann allerdings sowohl falsch positiv als auch negativ sein- leider. Finde einen Spezialisten, der Symptome mit Werten zusammenbringt)

  • Viren/ Bakterien "herauslocken", da sie sich wohl gern verstecken

  • Biofilm zerstören

  • Immunsytem anregen, um sie unschädlich zu machen mit LKC-Tropfen/ Hilfe eines Antibiotikum über 28 Tage

  • Vitamin C- Infusionen um das Immunsystem zu unterstützen

  • Leber entgiften

  • freigewordene Toxine abfangen durch z.B. Chlorella oder Zeolith

  • Nervensystem regulieren durch Traumaintegration, ggf. Gabe von Lithium (bei mir war es auch noch ein Antidepressivum)

  • T3 für die Erhöhung der Körpertemperatur und mehr Energie, wenn die Schilddrüse unterstützt werden könnte

  • Darmgesundheit unterstützen

 
 
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