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Aktueller Stand Juli 2026

2. Aug.
2 Min. Lesezeit

Ich komme gerade aus einem 2-wöchigen Dänemark-Urlaub. Was für ein Privileg, sich das nicht nur finanziell sondern auch gesundheitlich leisten zu können. Und es hat mich definitv wieder ein Stück weiter vorangebracht.

Etwas anderes zu sehen, andere Luft zu schnuppern und das Leben noch einmal neu fühlen zu können, hilft meinen Neuronen im Gehirn definitiv um sich weiter neu zu vernetzen. Mit den Kindern (oder trotz?) Entspannung im Alltag zu finden und nicht alleine sein zu müssen oder zu wollen ist dabei ein großer Gewinn, den ich hoffentlich auch hier zu Hause in den Alltag mehr mitnehmen kann- alles eine Frage der Haltung, aber auch die muss ich mir auf jeden Fall diesbezüglich erarbeiten...


Ein kurzer Schreckmomente auf dem Meer, als ich mit meinem kleinen Schlauchboot doch etwas weit nach draußen gedriftet bin (es hat aber auch einfach Spaß gemacht, ich habe mich so frei und normal gefühlt) und mir der Sorgengedanke durch den Kopf schoss: "Oh nein, was mache ich, wenn ich nicht mehr zurückkomme? Wenn die Kraft nicht reicht?" und dieser sich auch sofort körperlich auswirkte in Beine schlapp werden, Hitze usw war eigentlich das einzig "nennenswert Blöde" auf dieser Reise. Ich habe diesen Moment und diese Gefühle aber sehr bewusst und halbwegs ruhig durch geatmet und konnte dann langsam und mit Vertrauen einfach näher ans Ufer paddeln. Und dann habe ich mich jeden Tag wieder hineingesetzt und eine Runde gedreht. Mit weniger Unruhe, auch wenn ich weiter draußen war, weil ich meinem Körper langsam wieder mehr vertrauen kann. Solange ich ihn nicht überfordert. Wir konnten sogar 1,5 km einfache Strecke zum Hafen paddeln, dort ein Eis essen und gegen die Wellen wieder zurückpaddeln. Die letzten Meter waren anstrengend und mich verließ fast der Mut, es zu schaffen, weil mein Körper diese Belastung einfach komischer verarbeitet als früher, aber nun denn- habe es geschafft ohne großen Crash danach und ich bin sehr, sehr glücklich darüber.

Mit dem Rest der wenigen Symptome leb ich gerade und das klappt ganz gut. Es war Kapazität da um weitere Nahrungsmittel wieder in den Speiseplan zu integrieren und wir hatten viele Momente der Glückseligkeit- und die haben wir uns als Familie mehr als verdient. Gleichwohl heißt Urlaub vom Alltag nicht Urlaub vom Brainretraining oder Pacing- das muss ich weiter durchziehen, sonst bricht es ein und ich erleide wieder starke Kopfschmerzen oder Schwindel. Aber ich versuche einfach weiter, dies in den Alltag zu integrieren und dennoch neue Dinge mithineinzunehmen.

In einem oder 2 Monaten werde ih hoffentlich mit der Wiedereingliederung

anfangen. Erstmal nur kurz aber hey, ich freu mich drauf.


Die letzten Blutwerte waren alle wieder besser, sodass meine Zellen scheinbar auch wieder mehr aufnehmen können, die letzten Darmtests waren ebenfalls sehr positiv.

Die Zeichen stehen klar auf grün!!!!

 
 
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