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Schilddrüse/ Energie

Hinweis: Das hier ist kein ärztlicher Rat oder ein Heilversprechen, sondern mein Weg mit meinen bestimmten Problemen umzugehen. Schnappt Euch Euren Arzt oder Heilpraktiker, wenn ihr unsicher seid und professionellen Rat benötigt und schaut einfach, was Euch wie gut tut. 

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Die Schilddrüse ist ein unfassbar wichtiges Organ, gerade im Energiehaushalt und den Gefühlen wie innerer Unruhe, Panikattacken oder Erschöpfung.

Es kann sein, dass die Schilddrüse durch eine Fehlfunktion nicht mehr richtig arbeitet und die Bildung von Schilddrüsenhormonen gestört ist- entweder zuviel, oder zu wenig. Beides hat große Auswirkungen auf den Körper.

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Ich habe mir folgendes auf Anraten meiner Heilpraktikerin angeschaut, nachdem alle "üblichen" Werte regelgerecht waren.

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  • Körpertemperatur sollte >36,5 Grad im Mittel sein (gemessen 3x am Tag unter der Zunge mit einem Thermometer, was ca. 5 Minuten lang misst; 1 Monat lang direkt nach dem Aufstehen, vorm ins Bett gehen und einmal mitten am Tag. Vorher keine Anstrengung oder Mahlzeiten sowie heiße oder kalte Getränke, da diese die Körpertemperatur beeinflussen können).

    Meine Körpertemperatur lag bei durchschnittlich 35 Grad, die tiefsten Werte lagen bei 34,2 Grad. die 36 Grad habe ich selten erreicht.

  • Meine Heilpraktikerin interpretierte die Blutwerte ebenfalls anders als die Ärzte. Der TSH-Wert lag zwischen 1,5 und 2,2, was okay bzw ziemlich gut ist. Der FT3und FT4-Wert war zwar im Normbereich, der FT3-Wert lag allerdings am unteren Rand, was gem. ganzheitlicher Medizin wohl zu wenig ist und auf eine Konversionsstörung der Leber hindeuten kann. Die Leber als Entgiftungsorgan kann überlastet sein durch Umweltgifte, unverträgliche Nahrungsmittel, Viren, Bakterien, Parasiten, Pilzen usw, sodass sie bei den "normalen wichtigen Prozessen" des Körpers wieder Umwandlung von Hormonen etc. nicht mehr hinterherkommt.

  • Meine TPO-Antikörper waren negativ, was zunächst ja erstmal positiv ist und gegen eine Autoimmunerkrankung spricht. Aber: Wenn das Immunsystem komplett im Keller ist, findet man wohl eben oft auch keine Antikörper.

  • Das Medikament L-Thyroxin, welches ich zunächst genommen hatte, bewirkte bei mir eine Verschlechterung der Symptome, da (so erkläre ich es mir nach vielen Recherchen) meine Leber das inaktive Schilddrüsenhormon T4 nicht in das aktive Schilddrüsenhormon T3 umwandeln konnte und es somit Symptome einer Überfunktion verstärkte (bei mir vor allem Panikattacken, Herzklopfen, Ruhepuls von 100, innere Unruhe usw). Oder ich war einfach allergisch auf das Medikament, was bei Mastzellenüberaktivierung auch sein kann.

  • In einer der Blutuntersuchungen ließ ich auf eigene Kosten die Ko-Faktoren zur Bildung von Schilddrüsenhormonen testen und hatte Mängel vor allem bei Jod, Selen und Vitamin A (man braucht sie alle, damit es reibungslos funktioniert..), welche ich nach Rücksprache mit meiner Heilpraktikerin und einem Heilpraktiker mit Nahrungsergänzungsmitteln substituiert habe.

  • Ebenso sollte ich weniger denken und meinen Stress reduzieren. Das war für mich mit Kind und Baby schwerer als gedacht. Dazu findet ihr mehr in meinem Tagebuch. Ich habe erst mit dem Guptaprogramm verstanden, wie ich mein seelisches Gleichgewicht besser hinbekomme.

  • Nach Vorstellung bei einer weiteren Nuklearmedizinerin, welche anhand der Symptome und nicht nur anhand der Standard-Werte eine Schilddrüsenfehlfunktion ermittelt, habe ich dann ein anderes Schilddrüsenhormon (auf eigenen Wunsch, das erste hat mich ja vollendes in die Panikattacken gebracht) verschrieben bekommen und fahre damit wirklich gut. Und zwar das Thyreogland von der Klösterl-Apotheke und das war für mich ebenfalls ein Gamechanger.  Da könnte man auch ausprobieren, ob einem da etwas hilft auf dem Weg zur Besserung!  

  • Falls sich Wirkung der Schilddrüsenhormone bei Erhöhung der Dosis nicht verändert, gibt es wohl noch das Wilson-Protokoll. Hier geht es darum, dass die Rezeptoren für die Hormone durch erhöhte Gabe von aktivem Schilddrüsenhormon (T3)"freigesprengt" werden, wenn sie schon durch z.B. Borrelien blockiert sind, um ihre normale Arbeit wie die Körpertemperatur zu erhalten usw. wieder aufnehmen zu können.

  • Wenn man z.B: Thyreogland einnimmt, welches aus dem Schwein gewonnen wird, enthält dies einen hohen Anteil aktives Schilddrüsenhormon T3 aber auch T1, T2, T4 und Jod. Ich habe mich gefragt, warum mein Jodspiegel zumindest wertemäßig nicht steigt. Und das Thyreogland könnte ein Thema sein- da Jod schon durch dieses Medikament zugeführt wird, wird dem Körper durch den hohen TSH-Wert  (und das passiert ja im Kopf/ in der Hypohyse) signalisiert, dass er genug zur Verfügung hat und scheidet "überflüssiges" Jod über den Urin aus. So kann es aber dennoch sein, dass gar nicht genügend Jod in der Zelle ankommt und einfach nur im Blut umherfließt. Ebenso braucht Jod aber genug Eisen, um in Hormone abgewandelt zu werden. Ist zu wenig Eisen da, wird nicht umgewandelt- und genug Eisen habe ich ebenfalls nicht und muss ebenfalls daran langsam arbeiten... 

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