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Nahrungsergänzungsmittel

Hinweis: Das hier ist kein ärztlicher Rat oder ein Heilversprechen, sondern mein Weg mit meinen bestimmten Problemen umzugehen. Schnappt Euch Euren Arzt oder Heilpraktiker, wenn ihr unsicher seid und professionellen Rat benötigt und schaut einfach, was Euch wie gut tut. 

In unseren Nahrungsmitteln scheint aufgrund der nährstoffärmeren Böden, den Mitteln um sie genießbar zu halten und gegen Feinde zu schützen, den langen Wegen zum Endverbraucher u.v.m. nicht mehr soviel Nährstoffe enthalten zu sein, wie man bräuchte um seinen Bedarf zu decken. 

Dabei schwankt der Bedarf je nach Energie, die der Körper verbraucht. Sowohl von den Kalorien an sich als auch von den Vitaminen und Mineralien, die für die jeweiligen Stoffwechselvorgänge genutzt werden. Im Zweifel muss ich in stressigen Zeiten also etwas mehr hineingeben. Wie beim Auto, öfter tanken, mehr Öl.
Damit ich weiß, was genau fehlt, macht es Sinn, Werte Messen zu lassen. Welche es bei mir waren findet ihr im Tagebuch.
Ich habe unter folgenden Seiten meine Nahrungsergänzungsmittel gefunden und bin damit bisher sehr zufrieden. Einfach, weil wenig weitere Inhaltsstoffe drin sind, die man in so einem Zusatz nicht unbedingt braucht. In der Apotheke bekomme ich fast keines dieser Ergänzungsmittel ohne eine lange Liste an Zusatz- und Hilfsstoffen.
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Natural Sunday
(die Dosierung ist dort bei den einzelnen Produkten oft ziemlich hoch, zu Beginn habe ich Kapseln tw. geöffnet und in Wasser aufgelöst- egal ob magensäureresistent oder nicht, aber mein Körper war so, dass er sich überhaupt erstmal an das Präparat gewöhnen musste)

- Vitamin C gepuffert aus Calciumcarbonat (als Pulver, Ascorbinsäure war okay, aber eben sehr säurehaltig). Liposomales Votamin C soll am besten bioverfügbar sein, werde ich mal ausprobieren). Noch besser laut Quellen: Vitamin C als Natriumascorbat, siehe weiter unten.
- Omega 3 
- Magnesiumbisglycinat/ Magnesiummalat
- Irgendwann Magnesiumkomplex Ultra 7 (da ist zwar ein Anteil Citrat drin, ich habe es aber im Laufe der Zeit gut vertragen)
- Natriumselenit
- Lactoferrin
- Zechsal Magnesium zum einreiben/ sprühen- habe ich abends immer auf meiner  Nacken-/ Schulterpartie verteilt
- Mito Support Komplex (B-Vitamine)
- Quercetin
- Kupfer Forte (erst später gut vertragen, daebenfalls mit Citrat)
- Sango Meereskoralle (vertrage ich jetzt besser als zu Anfang)


​Unimedica  
- Magnesiumbisglycinat
- Jod als Tropfen (die sind mega gut und gering zu dosieren, was gerade bei Mastzellenthemen super ist)
- B12 als Tropfen
- Vitamin A als Tropfen

Biogena 
- PMA Zeolith
- Vitamin D,E,KA auf MCT-Öl-Basis
- Kupferbisglycinat


MITOcare 
- LipoGlutathionBooster (Eher was für später, wenn man einiges mehr verträgt...)

​Natural elements
- Zink 15 mg 


BodyBio 
- Phosphatidylcholin als Kapsel
- Liposomales Vitamin C 

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Tisso
- ProEmsan Pur (histaminarmes Probiotikum mit vielen Stämmen in hoher Anzahl)
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BioPure 
- LKC-Tropfen
- Propolis
- RetroV-Pulver
- Core (für HPU)

Heidelberger Chlorella
- Eisen 15mg

HPU and you 
- Bitter Forte Tropfen

Meerwasser Bartelt
- Bartelt natürliches Meerwasser Stress-Protect (für eine umfassende "Basis-"Mineralienzufuhr, inkl. einer erhöhten Menge an BOR- ich hatte da ja einen Mangel- und Lithium)

Natürlich lang leben.de
Vitamin C als Natriumascorbat (Pulver)



Medikamente

Hinweis: Das hier ist kein ärztlicher Rat oder ein Heilversprechen oder der Hinweis, dass diese Medikamente für Euch sinnvoll sind oder Euch helfen- sondern mein Weg mit meinen bestimmten Problemen umzugehen. Schnappt Euch Euren Arzt oder Heilpraktiker, wenn ihr professionellen Rat benötigt und schaut einfach, was Euch wie gut tut. 

Als mein Arzt sagte: "Die Vitamine, die Ihnen laut Blutbild fehlen, müssen irgendwie in Sie rein" entschloss ich mich doch dazu, einige Medikamente auszuprobieren, um die körperliche Reaktion auf die Nahrungsergänzungsmittel oder Essen, die mir Angst machte, hoffentlich etwas herunterzufahren. Ich hatte -wie schon gesagt- eine Freundin, die das Thema ebenfalls gut kannte und sie ist mit einem Antihistaminikum gut gefahren. Ich habe einfach Ceterizin genommen. Mit so wenig Hilfsstoffen wie möglich. Das kann man in der Apotheke erfragen, bei mir war es eines der günstigsten.
Und dann habe ich es mir bei der Klösterl-Apotheke nur mit Reisstärke herstellen lassen, um alles von mir fernzuhalten, was mein Körper wieder entgiften muss. Ob das nötig war? Keine Ahnung. Selbst wenn ich auf einen Hilfsstoff reagiert hätte, hätte das Ceterizin selbst wahrscheinlich die Reaktion wieder abgeschwächt. Hab ich mir gesagt. Aber: Es baut das Histamin eben nicht ab, sodass ich trotzdem sehr histaminfreundlich gegessen habe und vor allem mit Vitamin C gegen einen zu hohen Histaminspiegel gegengesteuert habe (Vitamin C baut Histamin schnell ab).
Antihistaminika wirken je nach WIrkstoff unterschiedlich, Ceterizin gehört zum H1-Antihistaminikum.
Ich habe es ca. ein dreiviertel Jahr täglich genommen und es dann abgesetzt. Und hatte wahrscheinlich aufgrund des Darmaufbaus und dem besseren Vitamin - und Mineralstoffhaushalt auch keine Probleme mehr ohne.

Der Arzt verschrieb mir dazu noch ein H2-Antihistaminikum
Famotidin, was für ein Histamin-Abbauproblem im Bereich Darm helfen könnte. Ist aber ein Magensäureblocker/ Protonenpumpenhemmer und bei ohnehin zu wenig Magensäure mit Vorsicht zu genießen. Habe ich probiert, aber ich habe keine Veränderung bemerkt und es nach einigen Wochen wieder abgesetzt. In anderen Foren stand, dass man es bei längerer Einnahmen ggf. dann mit Betain HCL (quasi Magensäure) supplementieren sollte. Denn zu wenig Magensäure (und das Medikament Famotidinr reduziert sie ja künstlich) öffnet eben auch Tür und Tür für Eindringlinge, die eigentlich durch die Magensäure abgetötet werden sollten...
Ist aber schon verrückt, dass man ein Medikament nimmt, um Symptome zu lindern, was dabei aber etwas anderes reduziert, was man dann ggf. wieder künstlich hinzufügt, damit man an anderer Stelle keine neue Baustelle aufmacht. 
Aber so ist das in dieser Zeit vielleicht- man entscheidet sich zunächst gefühlt zwischen Pest und Cholera um den Körper bestmöglich zu entlasten und um dann die Ursachen angehen zu können- weil es anders eben gerade nicht geht. Und die Schulmedizin hat für manche Dinge wirklich hilfreiche Helfcherchen, wenn man sich kurzfristig einfach nicht mehr selber helfen kann. Aber da möchte ich einfach wieder hin.

Nach Besuch einer privaten Schilddrüsenärztin kam trotz normaler Blutwerte die Diagnose Hashimoto ins Spiel. Bzw. dass meine Schilddrüse trotz der "normalen" Werte aber aufgrund der Symptome, die ich schilderte, eine Unterstützung braucht und im Ultraschall eine Entzündung erkennbar ist und zwei kleine Knötchen.
Nachdem ich das alleinige T4-Medikament (ganz zu Anfang meiner Erkrankung) nicht vertragen habe, nehme ich das
Thyreoland von der Klösterlapotheke. Auf eigene Kosten allerdings. Der Therapeut  Klaus Bernhardt hatte dieses natürliche Schilddrüsenhormon in seinem Podcast über Angsttörungen und Panikattacken erwähnt und den Erfolg beim Einsatz seiner Patienten. Ich hatte nichts zu verlieren. Nur noch mehr Geld.

Ich habe mich irgendwann nach der Recherche über die Mind-Body-Erkrankungen für ein Antidepressivum entschieden. Ich wollte das eigentlich nicht, weil ich nie das Gefühl hatte, dass Depressionen mein Problem sind. Und ich auch gar keine Ahnung hatte, wie es dann bei mir wirken soll. Ich habe es für mich irgendwann so gesehen wie ein Antihistaminikum fürs Gehirn und dass nicht jeder gedankliche Reiz gleich in meinen Körper durchgeleitet wird und ihn weiter erschöpft (absolut unprofessionell und nicht fachlich fundiert, aber ich habe es mir so erklärt um einen Versuch zu wagen). Und einige Menschen in den Foren für Long-Covid und ME/ CFS hatten geschrieben, dass  ihnen Fluoxetin als Serotoninaufnahmehemmer geholfen hat. Ich hatte weder Nebenwirkungen noch stellte ich Verschlechterungen fest. Da es mir aber ja langsam ohnehin immer besser ging, kann ich nicht soviel über die durchschlagende Wirkung sagen. Dennoch war es Teil des Puzzles und wird mich schon in irgendeiner Art und Weise ein Stück nach vorn gebracht haben. Ich bat meine Hausärztin darum, es mir zu verschreiben und sie hatte ebenfalls gute Erfahrungen mit diesem Präparat. Ich schleiche es gerade aus und stelle auch hier keine Nebenwirkungen fest.
Edit: Seit 2 Wochen abgesetzt, ich stelle keine Veränderungen fest (außer vielleicht eine etwas verlangsamte Darmmotalität, aber das kann auch wieder andere Ursachen haben-z.B. dass ich wieder mehr im Alltag mache und gerade im Bauch und in der Hüfte mehr "festhalte"). 

Da nach einer Untersuchung meines Hormonhaushalts festgestelt wurde, dass mein Progesteron im Keller ist, nehme ich seitdem bioidentisches homöopathisches
Progesteron ab der Mitte des Zyklusses. Es ist eine Creme von meiner Heilpraktikerpraxis angemischt von einer dort bekannten Apotheke. Da ich auf soviele Mittel reagiert habe, fühlte ich mich mit einer homöopathischen Creme erstmal sicherer, aber ein Versuch mit normalem Progesteron wäre es inzwischen auch allemal wert- zumal man das auch von der Krankenkasse verschrieben bekommen könnte.

Fertig. Puh. Das war eine Menge Stoff. Aber auch eine Menge Möglichkeiten zum Rückweg zur Gesundheit, die ich ausprobieren konnte.
Mein Ziel ist jedoch weiterhin die Reduktion dieser Dinge aufs Notwendige. Aber etwas Schützenhilfe hat mir in den schlimmsten Momenten -denke ich- nicht geschadet.  



 

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